SZ Adventskalender für gute Werke der Süddeutschen Zeitung

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11.12.2008

Nach einer Gehirnblutung ein Leben am Existenzminimum

Von der Kirchenzeitung bis zum Spiegel – Gerhard S. liest alles, was ihm Bekannte und Nachbarn aufheben und bringen. Seit sich der 60-Jährige vor einem Jahr einen Oberschenkelhalsbruch und auf der anderen Seite eine Mittelfußfraktur zugezogen hat, ist die Zeit lang geworden.



Er kann nicht mehr allein nach draußen und braucht auch zuhause den Rollstuhl. Gymnasium, Jurastudium, Kanzlei, das Leben schien es gut mit Herrn S. zu meinen – bis er mit 46 Jahren eine Gehirnblutung erlitt, halbseitig gelähmt blieb und den Beruf aufgeben musste. Ein Nierenleiden zwingt ihn seit 1991 dreimal pro Woche an die Dialyse. „In 14 Jahren Krankheit sind die Ersparnisse aufgebraucht“, sagt der alleinstehende Mann, den ein Pflegedienst versorgt. Die Rente ist wegen früher Erwerbsunfähigkeit klein, Herr S. führt ein Leben am Existenzminimum. „Wie lange das mit mir noch geht, weiß nur der Herrgott“, sagt der Kranke, der sich einen Fernseher statt des geliehenen Mini-Geräts wünscht. Denn vieles interessiert ihn – mehr als Geld.

Wer helfen will, wird um ein Geldgeschenk gebeten, das überwiesen oder Montag bis Freitag von 9.30 bis 18 Uhr und an allen Samstagen im Dezember von 9.30 bis 15 Uhr im SZ-Servicezentrum, Sendlinger Straße 8, eingezahlt werden kann.

Unser Spendenkonto:
„Adventskalender für gute Werke der Süddeutschen Zeitung e.V.“ HypoVereinsbank München
Kto.-Nr. 82228 (BLZ 700 202 70)

(SZ vom 11.12.08)