Bis 200 Euro reicht der vereinfachte Spendennachweis zur Vorlage beim Finanzamt (siehe Formulare)
„Wollen Sie mal sehen?“, fragt Said und deutet auf eine unsichtbare
Stelle unter den Haaren: „Da liegt das Ventil.“ Der 15-Jährige erklärt
wie ein Profi seine Krankheit: Hydrocephalus, ein Wasserkopf –
daher das Ventil, das den Überdruck im Kopf reguliert.
Zusätzlich hat der Junge Spina bifida, einen offenen Rücken. Ohne Hilfe kommt er nicht aus dem Rollstuhl, „meine Beine spüre ich gar nicht“, sagt Said.
Die Familie lebt am Rande des Existenzminimums, obwohl der Vater arbeitet. Seit 17 Jahren liefert Mustafa A. Pizza aus. Vor kurzem wechselte der Besitzer; seitdem ist die feste Stelle weg. Was nun werden soll, weiß die vierköpfige Familie nicht. Der Vater reicht dem Sohn ein Glas Wasser. Said soll viel trinken, „meine linke Niere ist auch kaputt“, sagt Said fast lapidar. Dabei ist er ein lebensfroher Junge, spielt Rolli-Basketball. Im Winter aber kann er oft nicht mit dem Rollstuhl zu den Freunden in den Hof; da würde er gern Musik hören, am Computer spielen – doch sein Zimmer ist wie leergefegt. Auch über einen Ausflug ins BMW-Museum würde Said sich freuen.
Wer helfen will, wird um ein Geldgeschenk gebeten, das überwiesen oder Montag bis Donnerstag von 9.30 bis 18 Uhr sowie Freitag und Samstag von 9.30 bis 16 Uhr im SZ-Servicezentrum, Fürstenfelder Straße 7, eingezahlt werden kann.
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„Adventskalender für gute Werke der Süddeutschen Zeitung e. V.“ Stadtsparkasse München
Kto.-Nr. 600700
(BLZ 701 500 00)
Spenden für das SZ-Hilfswerk sind steuerlich abzugsfähig; bis 200 Euro reicht der vereinfachte Nachweis. Bei Spenden von mehr als 200 Euro senden wir die Spendenbestätigung zu, sofern auf der Überweisung der Absender vollständig angegeben ist. Jede Spende wird voll dem guten Zweck zugeführt. Alle Kosten trägt der Süddeutsche Verlag.
(SZ vom 04.12.09)