Bis 200 Euro reicht der vereinfachte Spendennachweis zur Vorlage beim Finanzamt (siehe Formulare)
Marion Berger sagt, sie habe alles versucht, um eine größere Wohnung
zu finden. Vergeblich. Immer wieder wurden sie abgelehnt von den
Vermietern.
Marion Berger glaubt, es könnte an den vier Kindern liegen, oder daran, dass sie nicht viel Geld hat, auf Hartz IV angewiesen ist. Arme und kinderreiche Familien sind nicht gern gesehen bei Vermietern. Also lebt Frau Berger (Name geändert), 30, weiter in ihrer Wohnung im achten Stock, die nur zwei Zimmer hat und 56 Quadratmeter misst. Die Mutter schläft im Wohnzimmer auf der Couch, bei ihr die jüngste Tochter, sie ist zwei. „Ich habe überhaupt keine Privatsphäre, und meine Jüngste hat auch nichts für sich.“ Wenn Marion Bergers Partner, Vater aller vier Kinder, zu Besuch kommt, übernachten die Eltern auf dem Fußboden.
Weil alles so eng ist, gibt es oft Reibereien unter den Kindern, wer wollte es ihnen verdenken. Nichts wünscht sich die Mutter sehnlicher, als eine größere Bleibe, dann könnte auch der Vater zu ihnen ziehen. Große Wünsche haben sie nicht, auch wenn Weihnachten wieder spärlich ausfallen wird. Einmal Ferien auf einem Bauernhof zu machen, alle sechs zusammen, das wär’s, sagt Marion Berger, und es huscht ein Lächeln über ihre Lippen.
Unser Spendenkonto:
„Adventskalender für gute Werke der Süddeutschen Zeitung e.V.“ Stadtsparkasse München
Kto.-Nr. 600700
(BLZ 701 500 00)
Spenden für das SZ-Hilfswerk sind steuerlich abzugsfähig; bis 200 Euro reicht der vereinfachte Nachweis. Bei Spenden von mehr als 200 Euro senden wir die Spendenbestätigung zu, sofern auf der Überweisung der Absender vollständig angegeben ist. Jede Spende wird voll dem guten Zweck zugeführt. Alle Kosten trägt der Süddeutsche Verlag.
(SZ vom 23.12.09)